Uber-Chef dementiert Bruch mit Waymo trotz Rivalität

By bonuz NewsroomPublished August 6, 2026
Uber CEO Denies Waymo Split as Robotaxi Rivalry Grows

Uber-CEO Dara Khosrowshahi sagte am 5. August 2026, die Partnerschaft des Unternehmens mit Waymo sei weiterhin 'sehr stark' – obwohl beide Unternehmen ihren gemeinsamen Robotaxi-Deal in Phoenix bereits Anfang des Jahres beendet hatten. Die Aussage ist relevant, weil sie zeigt, wer in den kommenden Jahren die Kontrolle über die per App gebuchten Robotaxi-Fahrten haben wird.

Was wirklich passiert ist

Auf einem Earnings Call am 5. August 2026 sagte Khosrowshahi laut The Verge: 'Waymo ist ein sehr wichtiger Partner für uns, und wir arbeiten weiterhin in Austin und Atlanta zusammen... die Partnerschaft vor Ort bleibt weiterhin sehr stark.' Er ergänzte, dass Robotaxi-Fahrten 'weniger als 0,5 Prozent' des gesamten Fahrtenvolumens von Uber ausmachen. Uber hat angekündigt, langfristig mehr als 10 Milliarden US-Dollar in den Aufbau seines Robotaxi-Geschäfts zu investieren. Das Unternehmen arbeitet zudem mit Zoox, Wayve, Avride, Nuro, Motional und Waabi zusammen. 'Wir wollen sicherstellen, dass wir nicht von einem einzigen Partner abhängig sind', so Khosrowshahi, der auf eine 'Vielzahl neuerer Akteure im AV-Ökosystem' verwies.

Wie es dazu kam

Uber und Waymo hatten ihre Robotaxi-Partnerschaft in Phoenix Anfang des Jahres beendet, was Spekulationen über eine umfassendere Trennung befeuerte. Es folgten weitere Anzeichen für Spannungen: Ubers CTO postete über einen 'beängstigenden Waymo-Moment', und ein Uber-Whitepaper sprach sich laut The Verge für ein Hybridmodell aus Mensch und Roboter statt einem reinen AV-Ansatz aus. Im vergangenen Monat standen sich die beiden Unternehmen bei einem Gesetzesvorhaben in Washington, DC zur Legalisierung von Robotaxi-Diensten auf gegnerischen Seiten gegenüber: Waymo unterstützte den Entwurf, während Uber stattdessen für ein Hybridmodell warb. Trotzdem betreiben Uber und Waymo weiterhin gemeinsame Fahrten in Austin und Atlanta – Märkte, in denen Khosrowshahi davon ausgeht, dass die Zusammenarbeit auch im kommenden Jahr fortgesetzt wird.

Warum das für dich wichtig ist

Für Fahrgäste bedeutet die Allianz zwischen Uber und Waymo weiterhin Zugang zu Waymos fahrerlosen Autos über die Uber-App in ausgewählten Städten – zumindest bis nächstes Jahr. Für Uber verringert die Verteilung der Deals auf Zoox, Wayve, Avride, Nuro, Motional und Waabi die Abhängigkeit von einem einzelnen Robotaxi-Anbieter. Für AV-Start-ups könnte Ubers Bereitschaft, mehrere Verträge abzuschließen, weitere Finanzierungs- und Einsatzmöglichkeiten eröffnen. Für Waymo bleibt die Fähigkeit, in einigen Märkten auch ohne Uber zu operieren, ein wichtiger Verhandlungshebel. Investoren sollten beachten, dass Robotaxi-Fahrten weiterhin nur einen winzigen Anteil am Gesamtgeschäft von Uber ausmachen.

Die größere Frage

Khosrowshahi besteht darauf, dass Uber und Waymo weiterhin enge Partner sind – gleichzeitig baut Uber jedoch rivalisierende Beziehungen auf und spielt das aktuelle Ausmaß des Robotaxi-Geschäfts herunter, während Waymo in einigen Städten bereits ohne Uber operiert. Werden Ride-Hailing-Plattformen die Hersteller von Robotaxis am Ende mehr brauchen als umgekehrt, sobald mehrere Wettbewerber im autonomen Fahren kommerzielle Größenordnungen erreichen?

Worauf man achten sollte

Uber und Waymo erwarten laut Khosrowshahis Aussagen im Earnings Call vom 5. August 2026, in Austin und Atlanta auch im kommenden Jahr weiter zusammenzuarbeiten. Achten Sie auf Ubers nächsten Quartalsbericht für Updates zur Liste der Robotaxi-Partner sowie auf mögliche Entwicklungen beim Gesetzesvorhaben in Washington, DC, das Uber und Waymo entzweit hat. Bonuz wird weiterhin verfolgen, wie diese Rivalität die Technik hinter autonomen Fahrten prägt.

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